Für einige Kinder begann der Tag heute früh. Um kurz vor 7 Uhr kamen sie aus ihren Betten gekrochen, um bei strahlender Morgensonne direkt auf den Fußballplatz zu stürmen. Pünktlich um 8 Uhr ertönte, für die im Bett verbliebenen Kinder, die Weckmusik. Mit lauter Musik geweckt zu werden, gehört für die meisten der Kinder wahrscheinlich nicht zum Alltag, so lässt sich aber gleich voller Elan in den ersten Lagermorgen starten. Nachdem sich dann auch die letzten Morgenmuffel aufraffen konnten, wurde gegen 8.30 Uhr dann das erste gemeinsame Frühstück verspeist. Durch unsere liebe Küche gewohnt liebevoll angerichtet und verziert, konnten wir bei frischem Brot, Aufschnitt und allerlei Cornflakes aus unserem neuen Müslispender viel Kraft für den kommenden Tag tanken, der direkt eine dicke Überraschung parat hatte. Der Bürgermeister der Stadt Kleve kam zu Besuch und zeigte sich ganz angetan von unserem wunderschönen Lager. Selbstverständlich kam er auch nicht mit leeren Händen und so wurde kurzerhand das Dessert dem eigentlichen Mittagessen vorverlegt, denn er hatte leckeres Eis im Gepäck. Vielen Dank für den netten Besuch, den Kindern hat das Eis sehr gut geschmeckt!

Bis zum eigentlichen Mittagessen war dann Zeit für Gruppenprogramm. Hier müssen wir auch direkt ein Versäumnis des gestrigen Tages nachreichen, denn wir haben euch unsere diesjährigen Gruppennamen bislang vorenthalten. Während sich die Gruppen 4 („Team Taff“), 5 („Die 10 Bullen“) und Gruppe 6 („Die Flitzpiepen“) im Klein gegen Groß auf dem Fußballplatz austobten, machte Gruppe 1 (Die „G´s“) den Volleyballplatz unsicher. Gruppe 2 („7 11“ – seven eleven) verbrachte den restlichen Vormittag mit dem Basteln von Freundschaftsarmbändern und guten Gesprächen und Gruppe 3 („Die Glitzergirls“) gestalteten ihr Gruppenplakat, bei dem – wie der Name vermuten lässt – nicht an einer ordentlichen Portion Glitzer gespart wurde. Zusätzlich wurde das Zimmer mit selbstgebastelter Deko aufgehübscht.

Pünktlich um 13 Uhr rief die Küche zum Essen und servierte leckeren Möhrenmatsch mit Bratwurst und Vla zum Nachtisch. Anschließend ging es in die wohlverdiente Mittagspause, in der zum ersten Mal auch das Taschengeld ausgegeben wurde. Parallel eröffnete mit dem von Jens liebevoll und detailversessen eingerichtete Kiosk, ein weiteres Highlight des Jahres. Bei der Fülle an Auswahl und den spottgünstigen Preisen wundert es einen wohl kaum, dass viele Kinder die Mittagspause in der Warteschlange vor dem Kiosk verbrachten, um ihre Lieblingssüßigkeiten zu ergattern.

Mit erwerbsbedingter Verzögerung startete am Nachmittag dann das Burensuchspiel. Gerade für die Neuen unter uns eine gute Gelegenheit, um den Ort zu erkunden und die wichtigsten Wegpunkte kennenzulernen. In diesem Jahr wurden anhand der sagenumwobenen „Lichter von Buren“ verschiedene Rätsel gelöst, die die Spielgruppen kreuz und quer durch den Ort geführt haben. Dabei wurde zwar nicht immer der direkte Weg von den Kindern gewählt, die Ortskunde wurde dennoch, auch bei den erfahrenen Kindern geschult. Sicher am Lager angekommen, konnte alle Gruppen das Rätsel der merkwürdigen Lichter lösen.

Die verbleibende Zeit bis zum Abendessen wurde vielfältig gestaltet. Von Fußball, über Volleyball und Tischkicker, bis hin zu Modellflugzeugen, die dieses Jahr besonders bei unseren Jüngsten hoch im Kurs stehen, war alles dabei.
Zum Abendessen gab zusätzlich zu Brot, Aufschnitt, Obst und Rohkost noch Nudeln mit den letzten Resten Putengeschnetzeltes von gestern. Wir lassen eben nichts verkommen!

Zum Ende des Tages wurde sich dann noch ein letztes Mal auf der Spielwiese versammelt. Die Spielidee unseres heutigen Abendprogramms „Aushalten nicht lachen!“ scheint genauso schlicht wie simple: die Spielgruppen versuchen so viele Betreuer*innen wie möglich zum Lachen zu bringen. Dabei sind ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Und was sollen wir sagen, die Bilder sprechen für sich und sorgen allein schon für den einen oder anderen Schmunzler auf unseren Lippen.
Damit verabschieden wir uns in unsere zweite Nachtruhe. Schlaft alle gut und träumt etwas Schönes, der Terminplaner für morgen sieht schon wieder gut gefüllt aus!

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